Lichtenrade: Elektro-Probleme im südlichen Stadtrand
Ganz im Süden des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, kurz vor der Stadtgrenze, liegt Lichtenrade. Der Ortsteil hat einen alten Dorfkern, rund um den sich Einfamilienhäuser, Reihenhäuser, Doppelhaushälften und Siedlungshäuser gruppieren. Die Bahn hält am Bahnhof Lichtenrade, an der Bahnhofstraße finden sich Läden und Cafés. Mehrfamilienhäuser gibt es ebenfalls, aber die Eigenheime dominieren. Wer hier wohnt, trägt meist Verantwortung für die eigene Haustechnik.
Typisch für Eigenheime
Ein Haus aus den 1950er oder 1960er Jahren hat meist eine Elektroanlage, die zur damaligen Ausstattung passte. Anbauten, Dachausbauten und zusätzliche Geräte haben sie überlastet. Hier einige Beispiele aus dem Alltag:
- Ein einziger FI-Schalter schützt die ganze Anlage; löst er aus, bleibt das gesamte Haus dunkel.
- Die Zuleitung zur Garage führt oberirdisch und ist spröde geworden.
- Die Heizungssteuerung fällt nach einem Gewitter aus.
- Nachträglich eingebaute Dachfenster mit Motoren verursachen Wackelkontakte.
Wie Sie die Ursache eingrenzen
Beginnen Sie im Keller am Sicherungskasten. Steht ein Schalter anders als die übrigen, schalten Sie ihn einmal zurück, nachdem Sie die Geräte des Kreises abgesteckt haben. Fällt er wieder, bleibt er aus. Prüfen Sie außerdem, ob ein einzelnes Gerät Auslöser sein kann. Das spart dem Elektriker später Zeit.
Zusammenarbeit mit unserem Notdienst
Wir vermitteln Elektriker aus unserem Partnernetzwerk und haben in Lichtenrade selbst keinen Standort. Nach Ihrem Anruf schätzen wir die Dringlichkeit ein und organisieren den Einsatz. Noch vor Beginn der Arbeit erfahren Sie, womit bei den Kosten zu rechnen ist. Wir geben bewusst keine Zeiten an, da die Anfahrt vom Verkehr abhängt. Sie erreichen uns rund um die Uhr.
Vorsorge im Eigenheim
Wer ein älteres Haus besitzt, sollte die Anlage in regelmäßigen Abständen prüfen lassen. Das ist günstiger, als im Ernstfall nachts auf Hilfe zu warten. Eine gute Orientierung bietet die Seite zur Hauselektrik. Beim Einbau neuer Geräte, etwa einer Ladestation, hilft die Übersicht zur Elektroinstallation.
Dinge, die nicht in Ihre Hand gehören
Zählerplomben, Hausanschlusskasten und Leitungen vor dem Zähler dürfen Sie nicht anfassen. Hier ist ausschließlich der Netzbetreiber zuständig. Selbst gebastelte Verlängerungen sind ebenso tabu.
Kleine Hinweise für Neuzugezogene
Wer ein Haus übernimmt, sollte sich zuerst den Sicherungskasten ansehen und beschriften, was fehlt. Finden Sie Pläne, heften Sie sie dort ab. Fehlen sie, fertigt ein Elektriker bei Gelegenheit einen aktuellen Plan an. So wissen Sie im Notfall sofort, welcher Schalter wohin gehört, und sparen Rückfragen am Telefon.
Aus Marienfelde, Mariendorf und Buckow nehmen wir Anrufe jederzeit entgegen.
