„Kein Signal“ auf dem Bildschirm, Klötzchen im Bild oder nur noch einzelne Sender: Störungen beim Satellitenempfang haben oft einfache Ursachen. Manches können Sie selbst prüfen – anderes gehört in die Hände von Fachleuten.
Das Wetter
Starkregen, Gewitter oder eine Schneeschicht auf der Schüssel können das Signal vorübergehend schwächen. Verschwindet die Störung mit dem Wetter, ist meist alles in Ordnung. Tritt sie schon bei leichtem Regen auf, ist die Anlage oft knapp ausgerichtet oder ein Bauteil gealtert.
Was Sie selbst prüfen können
- Receiver und Fernseher vollständig vom Strom trennen und neu starten.
- Antennenkabel am Receiver und an der Antennendose auf festen Sitz prüfen.
- Einen Sendersuchlauf starten – manchmal ändern Sender ihre Frequenzen.
- Testen, ob die Störung alle Sender betrifft oder nur einzelne.
- Bei Mehrteilnehmeranlagen: Haben die Nachbarn dasselbe Problem?
Typische technische Ursachen
- Verstellte Schüssel: Ein Sturm reicht, um sie um wenige Millimeter zu verdrehen – mit großer Wirkung.
- Defekter LNB: Der Empfangskopf altert und fällt irgendwann ganz aus.
- Feuchtigkeit: Korrodierte F-Stecker und Kabel dämpfen das Signal.
- Multischalter: Fällt dessen Stromversorgung aus, sind oft mehrere Wohnungen betroffen.
Bitte nicht selbst aufs Dach
Arbeiten an Schüsseln auf Dächern oder hohen Balkonen sind gefährlich. Überlassen Sie Ausrichtung und Reparatur Fachleuten mit passender Sicherung und Messgerät. In Mietshäusern ist zudem häufig der Vermieter oder die Hausverwaltung für die Gemeinschaftsanlage zuständig.
Rund um Sat-Anlagen in Berlin vermitteln wir Ihnen einen Fachmann aus unserem Partnernetzwerk, der die Anlage misst, neu ausrichtet und defekte Bauteile tauscht.



