Die neue Küche ist aufgebaut, der Umzug geschafft – jetzt fehlt nur noch der Herd. Anders als Kühlschrank oder Mikrowelle wird er aber nicht einfach eingesteckt, sondern fest angeschlossen. Hier lesen Sie, worauf es ankommt.
Warum ein Elektriker anschließen sollte
Elektroherde und Kochfelder laufen in der Regel über einen Drehstromanschluss mit 400 Volt („Starkstrom“). Ein Fehler beim Anschluss kann das Gerät beschädigen oder einen Brand verursachen. Hersteller verlangen deshalb den Anschluss durch eine Elektrofachkraft – sonst kann die Garantie erlöschen, und auch Versicherungen fragen im Schadensfall nach.
Die Herdanschlussdose
In der Wand hinter dem Herd sitzt meist eine Herdanschlussdose. In Neubauten ist sie in der Regel dreiphasig ausgeführt. In manchen Altbauwohnungen gibt es jedoch nur einen einphasigen Anschluss – dann muss geprüft werden, ob der neue Herd damit betrieben werden darf oder ob der Anschluss erweitert werden muss.
Das sollten Sie vorbereiten
- Typenschild und Anschlussplan des neuen Geräts bereithalten (Anleitung oder Foto).
- Die Anschlussleistung prüfen – besonders bei Induktionskochfeldern kann sie hoch sein.
- Klären, ob Backofen und Kochfeld getrennt oder gemeinsam angeschlossen werden.
- Den Zugang zur Anschlussdose freihalten und die Küchenmöbel möglichst bereits montiert haben.
Typische Probleme beim Umzug
- Die Anschlussdose sitzt an einer ungünstigen Stelle oder fehlt ganz.
- Das Anschlusskabel des Geräts ist zu kurz.
- Die Absicherung im Sicherungskasten passt nicht zur Leistung des neuen Herds.
Für den Herdanschluss in Berlin vermitteln wir Ihnen kurzfristig einen Elektriker aus unserem Partnernetzwerk. Er prüft den Anschluss, schließt Herd und Kochfeld sicher an und dokumentiert die Arbeiten für Sie.



